HEsÜ
Haager Übereinkommen über den internationalen Schutz von Erwachsenen
SR 0.211.232.1
VE mit Vorbehalt und/oder Erklärung
| Vertragsparteien ggü. CH |
seit |
Vertragsparteien ggü. CH |
seit |
| Belgien
VE
|
1.1.2021 |
Malta
VE
|
1.7.2023 |
| Deutschland
VE
|
1.1.2009 |
Monaco |
1.7.2016 |
| Estland
VE
|
1.11.2011 |
Österreich
VE
|
1.2.2014 |
| Finnland |
1.3.2011 |
Portugal |
1.7.2018 |
| Frankreich
VE
|
1.1.2009 |
Tschechische Republik
VE
|
1.8.2012 |
| Griechenland
VE
|
1.11.2022 |
Vereinigtes Königreich
VE
|
1.1.2009 |
| Irland
VE
|
1.9.2024 |
Zypern |
1.11.2018 |
| Lettland
VE
|
1.3.2018 |
|
|
Weiterführende Informationen
- Vgl. für die i.Z.m. diesem Übereinkommen zu erlassenden Asführungsbestimmungen auch das Bundesgesetz über internationale Kindesentführung und die Haager Übereinkommen zum Schutz von Kindern und Erwachsenen (
BG-KKE
) vom 21. Dezember 2007 (SR 211.222.32). Mit dem Postulat 20.4448 Feri wurde der Bundesrat am 19. März 2021 beauftragt, das
BG-KKE
und die Bearbeitung von Kindesentführungsfällen durch die Bundesbehörden zu evaluieren. Für die dazu erstellten Berichte und Gutachten s. die Informationen des zuständigen Bundesamtes für Justiz.
- Vgl. dazu auch das Practical Handbook on the Operation of the 2000 Protection of Adults Convention.
- Das Fürstentum Liechtenstein und die Schweiz verhandeln über ein bilaterales Abkommen zur Regulierung der fürsorgerischen Unterbringung mit Auslandsberührung.
- Soweit einzelne Vertragsparteien Einspruch i.S.v. Art. 54 Abs. 3 HEsÜ gegen den Beitritt einer anderen Vertragspartei erhoben haben, tritt das Übereinkommen im Verhältnis dieser Parteien nicht in Kraft (vgl. hierfür die Zusammenstellung des Depositars). Die Schweiz hat bisher gegen keinen Beitritt Einspruch erhoben.