AtomHaft-Ü

Übereinkommen vom 29. Juli 1960 über die Haftung gegenüber Dritten auf dem Gebiet der Kernenergie in der Fassung des Zusatzprotokolls vom 28. Januar 1964, des Protokolls vom 16. November 1982 und des Protokolls vom 12. Februar 2004
SR 0.732.44

Basisdaten

abgeschlossen in Paris am 29. Juli 1960
In der Schweiz VE in Kraft seit 1. Januar 2022
Depositar: OECD/NEA
Für ev. Statusänderungen s. die Informationen des Depositars.
Weiterführende Informationen

VE mit Vorbehalt und/oder Erklärung

Vertragsparteien ggü. CH seit Vertragsparteien ggü. CH seit
Belgien 1.4.1968 Norwegen VE 2.7.1973
Dänemark VE 4.9.1974 Portugal VE 29.9.1977
Deutschland VE 30.9.1975 Schweden VE 1.4.1968
Finnland VE 16.6.1972 Slowenien VE 16.10.2001
Frankreich VE 1.4.1968 Spanien VE 1.4.1968
Griechenland VE 12.5.1970 Türkei VE 1.4.1968
Italien 17.9.1975 Vereinigtes Königreich VE 1.4.1968
Niederlande VE 28.12.1979


Weiterführende Informationen

  • Zum Verhältnis zwischen AtomHaftÜ S und Art. 138a IPRG s. Waldner, Die Haftung der Betreiber von Kernanlagen für Nuklearschäden nach neuem schweizerischem Recht, AJP 2012, 1103, 1116 f.
  • Nachfolgend angeführtes Inkrafttretensdatum bezieht sich auf das Übereinkommen selbst sowie das Zusatzprotokoll vom 28. Januar 1964. Alle Vertragsparteien haben darüber hinaus auch die Protokolle vom 16. November 1982 und vom 12. Februar 2004 ratifiziert. Die dadurch bewirkten Änderungen sind zu einem späteren Zeitpunkt in Kraft getreten (hier die entsprechende Informationen). Das Protokoll aus dem Jahr 2004 ist für alle Staaten mit Ausnahme der Türkei am 1. Januar 2022 in Kraft getreten (für die Türkei am 4. Januar 2022).
  • Für die Türkei ist das später ratifizierte Zusatzprotokoll von 1964 am 5. April 1968 in Kraft getreten.